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Wir fördern Kultur.

Willkommen auf den Seiten des Spendenparlaments für Schleswig-Holstein. Danke, dass Sie sich die Zeit nehmen, das noch junge Spendenparlament kennen zu lernen.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie Wichtiges zur Idee des Spendenparlaments, seinen Zielen und Grundsätzen. Wir begleiten Sie  dabei bis zur Möglichkeit, selbst Parlamentarier und damit ein aktiver Förderer des kulturellen Lebens in Schleswig-Holstein.zu werden.

Aktuelles

Für das Jahr 2019 können nun Anträge gestellt werden (bitte an die Vorsitzende, Caroline Schwarz!).

Unter Projekte finden Sie eine Liste aller Förderungen im Jahr 2016, 2017 und 2018

Der Verein hat am 30. Januar 2018 getagt und die Sitzung des Parlaments am gleichen Tag vorbereitet. Die bestätigten Anträge finden Sie unter Projekte.

Bis Mai 2018 sind noch weitere Projekte auf dem Mail-Weg gebilligt worden - ebenfalls unter Projekte zu finden.

Der Trägerverein weist noch einmal darauf hin, dass eine Förderung unbedingt in der Öffentlichkeitsarbeit des geförderten Projekts erscheinen solte. Die Mitglieder des Vorstandes werden in Zukunft alle geförderten Projekte, soweit dies zeitlich möglich ist, besuchen.

Ein Fußmann als Dankeschön

Spendenparlament für Kultur und Gesellschaft hofft auf viele neue Mitglieder

Klaus Fußmann ließ sich nicht zweimal bitten. Als Caroline Schwarz den gerade erst mit dem Kulturpreis des Landes ausgezeichneten Maler in Berlin anrief und fragte, ob er das Schleswig-Holsteinische Spendenparlament für Kultur und Gesellschaft mit einer Druckgrafik für die Mitgliederwerbung unterstützen könnte, kam ohne Zögern ein Ja. „Ich hatte mich auf lange Erklärungen eingestellt und war sprachlos von dieser spontanen Bereitschaft. Sie zeigt, dass dieser große Künstler nicht abgehoben ist und dass ihm die schleswig-holsteinische Kulturszene in allen Facetten am Herzen liegt“, sagt die Vorsitzende des Trägervereins des Spendenparlaments.

Nun hofft Caroline Schwarz auf möglichst viele neue Mitglieder in dem ehrenamtlichen Parlament. Damit ist kein politisches Gremium gemeint, sondern ein unabhängiges, überparteiliches Forum von Bürgerinnen und Bürgern, die mit einem Jahresbeitrag von jährlich mindestens 60 Euro mitbestimmen können, welche Projekte gefördert werden. Das Schöne für alle Neumitglieder: Mit dem Eintritt erhält jeder eine der signierten Blätter des Fußmann-Werkes als Dankeschön. Die Kaltnadelradierung in der Größe 13 x 24 cm entstand 1994 und trägt den Titel „Der Weg zu Birk“. In der Landschaft rund um Gelting liegt das Sommerdomizil des Künstlers.

Bereits 20015 bei einer ähnlichen Aktion mit dem Flensburger Zeichner Ruprecht Leiß lockte das „Eintrittsgeschenk“ viele Interessierte. Diesmal stehen dank der großzügigen Unterstützung Klaus Fußmanns insgesamt 110 Grafiken bereit. „Schnell zugreifen“, empfiehlt Prof. Dr. Willy Diercks, Vorstandsmitglied des Trägervereins. Er hält die Idee des Spendenparlaments für aktueller denn je. „Besser als je zuvor können alle Mitglieder darüber entscheiden, was gefördert werden soll“, sagt er. Der Grund: Statt in Zeit-aufwändigen Plenarsitzungen erfolgen Abstimmungen über Spendenanträge fast nur noch über das Internet. 5000 bis 6000 Euro werden so jährlich verteilt. „Häufig scheitern förderungswürdige regionale und lokale Projekte nicht an großen Summen, sondern an kleineren Beträgen“, weiß Diercks. Hier sei das Spendenparlament zu einer wichtigen Anlaufstelle geworden.  Dabei erstaune immer wieder, welch‘ kreative Arbeit jenseits der „großen Kultur“ geleistet werde.

„Die Saat ist aufgegangen“, freut sich Karl-Heinz Groth, der 2010 das Spendenparlament Schleswig-Holstein ins Leben rief. Jetzt sei es wichtig, dass mit der stetig steigenden Zahl von Spenden-Anträgen auch die Zahl der Mitglieder zunehme. Deren Beiträge bilden den Fördertopf. „Auch Ministerpräsident Daniel Günther macht mit“, sagt Groth.

Wer neues Mitglied werden und damit eine Fußmann-Radierung erhalten will, wende sich an: Caroline Schwarz, Bahnhofstr. 4, 24837 Schleswig ( info[at]spende-sh[dot]de).  

 

Hans-Ruprecht Leiß-Radierung und Mitgliedschaft im Spendenparlament

Die Mitgliederzahl des Parlaments hat sich seit Mitte 2015 bis September 2016 verdoppelt. Diese Entwicklung ist zu großen Teilen auch der großzügigen Unterstützung des Flensburger Künstlers Hans-Ruprecht Leiß zu verdanken, der uns als Willkommensgabe des Spendenparlaments seine Radierung "Arche" kostenlos zur Verfügung stellte (100 handsignierte Exemplare).

Es gibt noch einige Exemplare. Wenn Sie Mitglied des Spendenparlaments werden wollen (mindestens 60,00 € im Jahr), dann teilen Sie uns dies bitte mit (Caroline Schwarz, Bahnhofstr.4, 24837 Schleswig). Sie erhalten dann den Stich zugeschickt.

Wir drucken unten den Artikel ab, den Stephan Richter, sh:z-Verlag, über dieses Vorhaben schrieb:

 

Ein Spendenparlament für die Kultur

20.000 Euro für 20 Projekte im Land.

Neue Vereinsmitglieder erhalten eine Radierung von Hans-Ruprecht Leiß.

Gerade erst hat das Schleswig-Holsteinische Spendenparlament für Kultur und Gesellschaft wieder getagt. Kein Fraktionsstreit, keine Parteidebatten. Selbst die Kieler Kulturpolitik war nicht Gegenstand von Diskussionen. Es ging vielmehr um einfache, unbürokratische Unterstützung von Kulturprojekten im Land. Nur die Sache zählt.

Gefördert werden von dem ehrenamtlichen Parlament aus Spendenmitteln und Mitgliedsbeiträgen Veranstaltungen, Aufführungen und Initiativen, die meist nicht große Schlagzeilen machen, die aber für das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Schleswig-Holstein von unschätzbarem Wert sind. „Ohne diese Vielfalt wäre der Norden ärmer“, sagt der Gründungsvater des Spendenparlaments, Karl-Heinz Groth aus Eckernförde. Willy Diercks, ebenfalls ein „Mann der ersten Stunde“, ergänzt: „Gerade diese kleineren, aber deswegen nicht minder bedeutsamen Projekte haben es in Zeiten leerer öffentlicher Kassen schwer, sich über Wasser zu halten. Zumal die Wirtschaft ihr Sponsoring immer stärker auf den Sport und kulturelle Großereignisse konzentriert.“ Das Spendenparlament ist ein einmaliger Weg, Gutes zu tun und gleichzeitig mitzureden, wenn über Förderanträge entschieden wird.

Das sah auch der Flensburger Künstler Hans-Ruprecht Leiß so und entschloss sich, interessierten Bürgerinnen und Bürgern das Spendenparlament mit einem kleinen Kunstwerk noch „schmackhafter“ zu machen. Der über die norddeutschen Grenzen hinaus bekannte Zeichner schuf eine Radierung (Abbildung), die nun als Spende des Künstlers möglichst viele Kulturinteressierte bewegen soll, „Parlamentarier“ zu werden. Mit einem Mitgliedsbeitrag von fünf Euro monatlich kann jeder Mitglied im Spendenparlament e.V. und gleichzeitig Förderer werden, denn der Beitrag, der steuerlich abgesetzt werden kann, geht in den großen Topf zur Unterstützung der Kultur in Schleswig-Holstein. Welche Projekte und Initiativen letztlich eine Spende erhalten, wird demokratisch entschieden, denn die Mitgliedschaft berechtigt dazu, an allen Sitzungen des Parlaments teilzunehmen, in denen über Förderanträge abgestimmt wird.

Gegründet wurde das Spendenparlament für Schleswig-Holstein e.V. am 1. September 2011 im Kieler Landeshaus. Es ist weltanschaulich, konfessionell und politisch unabhängig und vergibt Spenden nur an gemeinnützig anerkannte Projekte, Initiativen und Einrichtungen. „Transparenz und aktive Teilhabe an Vergabeentscheidungen sind wichtige Kriterien dieser Institution“, sagt Caroline Schwarz als Vereinsvorsitzende. Als Parlamentspräsident amtiert derzeit der frühere NDR-Moderator Norbert Radzanowski.

Die Leiß-Radierung in einer Auflage von 100 Exemplaren geht nummeriert und signiert an jedes neue Mitglied. „Besser kann man sein Geld nicht anlegen“, sagt Willy Diercks schmunzelnd, „mit einem Jahresbeitrag von 60 Euro gibt es nicht nur diese wertvolle Radierung, sondern auch das schöne Gefühl, sich für die vielfältige kulturelle Landschaft im Norden stark gemacht zu haben.“ Künstler Leiß fügt an: „Und eine höhere Rendite gibt es nirgends, schon gar nicht bei der derzeitigen Nullzins-Politik.“

Die Rendite des Spendenparlaments dagegen kann sich sehen lassen: Seit 2011 wurden rund 20 Projekte im Land mit knapp 20 000 Euro unterstützt.

Stephan Richter

Björn Engholm

Björn Engholm

"Wie heißt es so treffend bei Matthäus? "Was ihr dem Geringsten nicht getan habt, habt ihr mir nicht getan." Helfen, unterstützen, fördern ist - nicht nur christliche - Menschenpflicht!"